Ein besonderer Schwerpunkt meines Buches ist Nietzsches anarchistische Nietzsche-Rezeption. Das hat vor allem den sachlichen Grund darin, dass Nietzsche vor allem von Anarchist/innen besonders stark rezipiert worden ist. So gut wie alle „Links-Nietzscheaner“ haben einen mehr oder weniger „anarchistischen“ Zug, obgleich sie sich natürlich nicht alle explizit als Anarchist/innen verstehen. In dem Buch widme ich mich ausführlich dem aus der SPD ausgeschlossenen Kreis der „Jungen“ und seinem Theoretiker Bruno Wille, Gustav Landauer, Emma Goldman, kurz diskutiert werden u. a. Rudolf Rocker, Theodor Lessing, Murray Bookchin und Georges Palante. Das Kapitel über Landauer und Goldman im zweiten Band ist von dem anarchistischen Blogger Paradox-A kürzlich zusammengefasst und besprochen worden: Link
Literaturverzeichnis und Register onlineLiteraturverzeichnis und Register online
Wie in Band 1 angekündigt, ist das komplette Literaturverzeichnis sowie auch das Register des Buches nun auf der Seite des Schmetterling Verlags abrufbar. Die unglaublichen 43 Seiten sind nicht nur äußerst hilfreich, sondern vermitteln auch einen guten Überblick von den Hauptthemen des Buches: Link
Online-Lese- und Diskussionskreis zu Bloch, Corona etc.Online-Lese- und Diskussionskreis zu Bloch, Corona etc.
In meinen Büchern spielt Ernst Bloch, der „deutsche Philosoph der Oktoberrevolution“ (Oskar Negt) eine zentrale Rolle. Der Links-Nietzscheaner entwickelte die beste marxistische Nietzsche-Interpretation – und auch darüber hinaus ist er einer der bedeutendsten kritischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, der es unbedingt verdient, wiederentdeckt zu werden. Die HARP widmet seinem Hauptwerk
Neuer Artikel über Nietzsches Konzept der „Selbst-Verantwortung“Neuer Artikel über Nietzsches Konzept der „Selbst-Verantwortung“
Der Blaue Reiter ist eine wirklich tolle Philosophiezeitschrift, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Artikel zu versammeln, die sich in einer nichtakademischen Sprache mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Zur letzten Ausgabe trug ich selbst einen Artikel bei, in dem ich mich mit Stirners und Nietzsches Gedanken zum Heftthema „Verantwortung“