Anarchismus

Ein besonderer Schwerpunkt meines Buches ist Nietzsches anarchistische Nietzsche-Rezeption. Das hat vor allem den sachlichen Grund darin, dass Nietzsche vor allem von Anarchist/innen besonders stark rezipiert worden ist. So gut wie alle “Links-Nietzscheaner” haben einen mehr oder weniger “anarchistischen” Zug, obgleich sie sich natürlich nicht alle explizit als Anarchist/innen verstehen. In dem Buch widme ich mich ausführlich dem aus der SPD ausgeschlossenen Kreis der “Jungen” und seinem Theoretiker Bruno Wille, Gustav Landauer, Emma Goldman, kurz diskutiert werden u. a. Rudolf Rocker, Theodor Lessing, Murray Bookchin und Georges Palante. Das Kapitel über Landauer und Goldman im zweiten Band ist von dem anarchistischen Blogger Paradox-A kürzlich zusammengefasst und besprochen worden: Link

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Gustav Landauer wird 150Gustav Landauer wird 150

Gustav Landauer, am 7. April 1870 in Karlsruhe geboren, gilt zu Recht als der wichtigste deutsche anarchistische Schrifsteller. Und er ist natürlich auch eine der Hauptfiguren in meinem Links-Nietzscheanismus-Projekt, veröffentlichte er doch beispielsweise schon 1893 den wohl ersten “Nietzsche-Roman” mit dem Titel Die Todesprediger, der Also sprach Zarathustra entlehnt ist.

BärteBärte

Neben dem Links–Nietzscheanismus hat mich in den letzten Monaten ein anderes Thema verfolgt: dasjenige des Bartes in seiner philosophischen Bedeutungsdimension. Auch dieses Buch ist kürzlich in den Druck gehen und wird zur Leipziger Buchmesse vorliegen. Lustigerweise gab es zwischen beiden Schreibprojekten interessante, oft unerwartete Synergieeffekte, da zahlreiche nietzscheanische Autoren –

Erster Band im DruckErster Band im Druck

Das Buch Links–Nietzscheanismus. Eine Einführung zerfällt in zwei Bände: einen ersten über “Nietzsche selbst” und einen zweiten über seine Aneignungsgeschichte. Der erste, wesentlich dünnere, mit dem Einleitungskapitel, dem Kapitel über die politisch relevanten Aspekte von Nietzsches Denken und dem Schlusskapitel, ist nun endlich im Druck und wird in wenigen Wochen