Anarchismus

Ein besonderer Schwerpunkt meines Buches ist Nietzsches anarchistische Nietzsche-Rezeption. Das hat vor allem den sachlichen Grund darin, dass Nietzsche vor allem von Anarchist/innen besonders stark rezipiert worden ist. So gut wie alle „Links-Nietzscheaner“ haben einen mehr oder weniger „anarchistischen“ Zug, obgleich sie sich natürlich nicht alle explizit als Anarchist/innen verstehen. In dem Buch widme ich mich ausführlich dem aus der SPD ausgeschlossenen Kreis der „Jungen“ und seinem Theoretiker Bruno Wille, Gustav Landauer, Emma Goldman, kurz diskutiert werden u. a. Rudolf Rocker, Theodor Lessing, Murray Bookchin und Georges Palante. Das Kapitel über Landauer und Goldman im zweiten Band ist von dem anarchistischen Blogger Paradox-A kürzlich zusammengefasst und besprochen worden: Link

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Band 2 erscheint in drei WochenBand 2 erscheint in drei Wochen

Vor etwa einem Jahr habe ich das Manuskript eingereicht, nun ist das Buch endlich ganz fertig: Der zweite Band des Links-Nietzscheanismus-Projekts wird in etwa drei Monaten vorliegen. Er behandelt auf exakt 522 Seiten die wichtigsten Grundtendenzen der linken Nietzsche-Rezeption von 1890 bis heute – mit einem Seitenblick zur rechten. Es

Gustav Landauer wird 150Gustav Landauer wird 150

Gustav Landauer, am 7. April 1870 in Karlsruhe geboren, gilt zu Recht als der wichtigste deutsche anarchistische Schrifsteller. Und er ist natürlich auch eine der Hauptfiguren in meinem Links-Nietzscheanismus-Projekt, veröffentlichte er doch beispielsweise schon 1893 den wohl ersten „Nietzsche-Roman“ mit dem Titel Die Todesprediger, der Also sprach Zarathustra entlehnt ist.