29. 10.: Buchvorstellung in Leipzig und online

Am 29. 10. wird endlich doch noch eine Releaseveranstaltung des Buchs Links-Nietzscheanismus. Eine Einführung stattfinden und zwar vor Ort in Leipzig im Pöge-Haus um 19 Uhr. Man kann sich aber auch online zuschalten. Ich werde kurz meine Thesen vorstellen und außerdem auf einen spannenden Strang innerhalb der links-nietzscheanischen Debatten eingehen: Die Vorstellung, dass soziale Transformation nicht über große Ereignisse wie Revolutionen geschehen sollte, sondern durch allmähliche Entwicklungen, ausgehend von kleinen Räumen, in denen das angestrebte Ideal bereits innerhalb der bestehenden Gesellschaft versucht wird zu realisieren. Ein solches Konzept sozialer Transformation vertrat etwa auch Gustav Landauer, der in meinem Buch eine der Hauptfiguren ist – und entsprechend ist der Release auch Teil einer mehrteiligen Veranstaltungsreihe zum wohl bedeutendsten deutschsprachigen Anarchisten.

Mehr Informationen dazu und der offizielle Ankündigungstext der Veranstaltung finden sich auf der Seite der HARP (Link).

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Freiheit für Beate Bahner!Freiheit für Beate Bahner!

  “Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in’s Irrenhaus”, heißt es bei Nietzsche und man muss wohl ergänzen: Wer nicht freiwillig gehen will, der wird gegangen. Seit der Erfindung der modernen Psychiatrie war es stets ein beliebtes Mittel der Mächtigen, sich Kritikern zu entledigen,

Ça suffit!Ça suffit!

In ganz Europa rebellieren die Menschen gegen die schon längst als unverhältnismäßig erwiesenen Corona-Maßnahmen, allein in Leipzig versammelten sich etwa am vergangenen Samstag 45.000. Keineswegs rechte Krawallmacher, wie in den Leitmedien kolportiert, sondern zum Großteil ganz “normale” Bürger, die sich um ihre Freiheit und ihre materielle Existenz sorgen – und