Neue Zusammenfassung in der „Platypus Review“

In der linken Theoriezeitschrift Platypus Review habe ich unter dem Titel Einen roten Stern gebären! ein weiteres Mal versucht, meine Thesen zum Links-Nietzscheanismus zu bündeln und sie vor allem auf die Gegenwart zu beziehen (Link). Hervorgehoben habe ich die zwei Grundübel der Linken seit den 1970er Jahren: die Vernachlässigung des utopischen und die damit zusammenhängende Vernachlässigung des emotionalen Moments. Besonders wichtig erscheint mir die Neuentwicklung einer linken Sexualpolitik in Anknüpfung an die linke Tradition, die eben von einer Utopie erfüllter Erotik ausgeht und nicht von bürgerlicher Libertinage und faschistischer Erotik der Macht.

Ethan Linehan hat zu der Ausgabe der Zeitschrift einen zweiten Artikel beigesteuert, die die Sache ein wenig anders angeht als ich, aber gerade darum auch unbedingt lesenswert ist (Link).

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Gustav Landauer wird 150Gustav Landauer wird 150

Gustav Landauer, am 7. April 1870 in Karlsruhe geboren, gilt zu Recht als der wichtigste deutsche anarchistische Schrifsteller. Und er ist natürlich auch eine der Hauptfiguren in meinem Links-Nietzscheanismus-Projekt, veröffentlichte er doch beispielsweise schon 1893 den wohl ersten „Nietzsche-Roman“ mit dem Titel Die Todesprediger, der Also sprach Zarathustra entlehnt ist.

Reflexionen zu CoronaReflexionen zu Corona

Auf dem Blog der Halkyonischen Assoziation für radikale Philosophie habe ich inzwischen einen längeren Artikel zu Corona sowie einen Nachtrag dazu verfasst. Meine Kernthesen: 1) Es ist zweifelhaft, ob die gegenwärtigen Maßnahmen wirklich notwendig sind (hierfür verweise ich auf einschlägige Einschätzungen von medizinischen Experten). 2) Die Corona-Politik der Staaten ist