Rezension des “Bartbuchs” im “Blauen Reiter”

Im neusten “Blauen Reiter” (Link zum Heft) ist eine Rezension meines Buches “Bedeutende Bärte. Eine Philosophie der Gesichtsbehaarung” (Link zur Verlagsseite) aus der Feder von Tilman Willams abgedruckt. Wer eine knappe Zusammenfassung meines ersten “richtigen” (also nicht als akademische Qualifikationsschrift konzipierte, sondern ausschließlich um seiner selbst willen verfassten) Buchs lesen will, dem sei ein Blick ins Heft wärmstens empfohlen. Und auch unabhängig davon handelt es sich um eine außerordentlich lesenswerte Ausgabe!
Williams’ Fazit:
“Reiches Hintergrundwissen, anschauliche Anekdoten und eine lebendige Sprache machen Paul Stephans Ausführungen zu einer abwechslungsreichen und unterhaltsamen Lektüre, die auch ohne ein Studium der Philosophie gut verständlich ist. […] Wer sich für eine bärtige Philosophiegeschichte der Moderne mit Beginn bei Jean-Jacques Rousseau interessiert, für die politischen Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts in Europa (Sozialismus, Anarchismus, Faschismus, Kapitalismus*) oder über mögliche Hintergründe gesellschaftlicher Diskurse der Gegenwart wie etwa die Genderfrage nachdenken möchte, dem sei Paul Stephans Buch wärmstens empfohlen.”
* Ich selbst würde den Kapitalismus übrigens nicht unbedingt als “politische Bewegung” bezeichnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Ich erkläre mich mit der Übersendung meiner Daten einverstanden. Über ihre Verwendung informiert die Datenschutzerklärung.

Das arme Kind in der BadewanneDas arme Kind in der Badewanne

“Die größte Gefahr der heutigen Linken besteht wahrscheinlich darin, in den Chor des postmodernen Nihilismus an vorderster Front einzustimmen und die herrschende Entwertung aller Werte sogar noch zu befördern.” So beginnt der Teil e) des Schlusskapitels meines Buchs Links-Nietzscheanismus. Eine Einführung, der mit “Nietzsche und die Rettung der Metaphysik” überschrieben

Freiheit für Beate Bahner!Freiheit für Beate Bahner!

  “Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in’s Irrenhaus”, heißt es bei Nietzsche und man muss wohl ergänzen: Wer nicht freiwillig gehen will, der wird gegangen. Seit der Erfindung der modernen Psychiatrie war es stets ein beliebtes Mittel der Mächtigen, sich Kritikern zu entledigen,